Projekt Katzenbuch – alte Bücher vollkritzeln Teil 9

Die Zeichnungen dieses Abschnittes gehen alle auf Vorlagen von Max Schwimmer zurück, die ich in dem Buch „Der Räuberkater“ fand (Berlin, 1967, Buchverlag Der Morgen Berlin, hersg. von Franz Fabian). Das Buch habe ich auch gefunden: im Mai in einem Nachlass auf der Straße. So sei der Nachlass und das Buch an dieser Stelle mit meinen „geklauten“ Skizzen gewürdigt.
Einen Überblick über den Stand des Projektes „Katzenbuch“ findet man übrigens hier:

Catwalk – Maps of Imagination

Inspiriert von Juergen Kuester

Aufgabe: Skizziere den Garten aus dem Gedächtnis entlang der menschlichen Wege. Frage: Welche Wege nutzt der Kater? Graphisches Ergebnis:

Stare auf Strom

Ein Paar wandert zwischen bekannt und unbekannt. Ein Busfahrer spielt den Reiseführer. Wenn das Wasserrad sich dreht, stimmt der Pegel. Ein Italiener aus dem Dreiländereck Kreuzberg, Tempelhof, Schöneberg. Diego Maradona kam, den Viktoriapark zu besuchen. Schon tot, die Queen jetzt auch.

Steg an der Müritz

Im Turm zu Babke wird sowohl geschnackt als auch berlinert. Über fette Enten. In Waren waren viele Camp Davids zu sehen. Vorsicht!

An der Müritz

Kampfmittelbelastetes Gebiet! Mit Bauch und ohne. Zeige in der Öffentlichkeit deine gute Figur, nicht das Jogginghosenprofil. In der Kirche sammeln sie für Orgelpfeifen. Bei Gewitter im Wald muss man sich nicht fürchten. Sie werden platziert. In roten Ohrensesseln von IKEA. Raschelfreie Kleidung und Schweigegelübde von Nöten.

An der Müritz

Zweimal kreuzt der Hase den Weg. Bei Ihnen auch alles gut? Super! Der Burger kommt an Kartoffelwhips. Also mit Peitsche. Der Frühstückraum wird zur Datenschutzfalle. Paare im Hotel beim Frühstück schweigen. Man könnte jetzt übers Vögeln reden, das von letzter Nacht oder das fehlende. Glasperlenspiel mit Mandarinenstreussel von gestern. Im Tortenhaus waren die Tortenstücke der Radioaktivität ausgesetzt. Schmeckt nach Wochenende. Keine Einzahlung auf das Eitelkeitskonto. Ich habe ein geöltes Brett im Kopf. 7:12 an 14 Grad, Kurs 13.587. Vier Hirsche rennen. Der Mann aus Waren traut sich nicht, sein Rad an die Wand zu lehnen. Er hält es eine Stunde lang im Regen fest. Zwitschernde Stare sitzen auf Strom. Sie kochen in der Gerüchteküche die Legende vom anberaumten Herbst.

Die Trompetenblumenblüten und das „Üb!“ – abstrakte Fotos mit zusammenhangslosen (?) Gedanken

Vom „Üb!“ geträumt. Ich war Lehrer, stand an einer Tafel, die so hoch angebracht war, dass ich sie nicht erreichte. Bevor ich mit dem Unterricht beginnen konnte, musste umgebaut werden. Das Thema der Stunde hatte etwas mit „üb-“ zu tun. Nur fehlt mir jetzt der zweite Teil des Wortes. Ich habe es vor Unterrichtsbeginn nicht verraten, weil es sehr originell war. Leider bin ich vor Beginn der Stunde aufgewacht.

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Gestern habe ich meinem Schatten scheinheilig ein freundliches Gesicht gezeigt. Das ändert nichts. Er wird trotzdem glauben, dass ich ihn nicht leiden kann. Dann denkt er ausnahmsweise richtig.

Letzte Nacht das Wort „Kartoffelkonklave“ geträumt. Ich erinnere mich, dass ich das Wort von Exklave ableitete. Sklave und Ekstase. Gleich bleibt die fehlende Motivation, eine Erschlaffung des Körpers und der Sinne, die von irgendwoher kommt. Illegal eingereist. Die Sonne jedenfalls scheint heute auf den Giebel des Nachbarhauses. Zwei graue Amseln sprinten unter den Tannen. Das Umfallen der Tannen steht noch bevor. 7:47 um 16 Grad. Das ist der Kurs heute Morgen. Ich fühle mich wie nach dem Schwimmunterricht in der dritten Klasse: zu viel Wasser geschluckt. Was kann ich heute sinnvolles für mich und die anderen Menschen tun? Warten und auf meinem Posten bleiben. Es ist wie dem Salz in der Geschirrspülmaschine: es fehlt. Was ist bloß mit dem Zeilenabstand passiert? Die Seite wird nicht voll. Oder habe ich mich auserzählt?

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Eine Fliege ruht auf der Fernbedienung. Heute esse ich Tomaten. Im Badezimmer quillt der Mülleimer über. So viel Rotz in dieser Zeit. Die Fliege hat sich bewegt. Sie schaut jetzt nach oben.

Friedrich Schiller schaut aus dem Fenster. Der Kater schaut in das Fenster. Beide haben den Durchblick. Dieser will in die Stube, jener ist nur das Foto eines Denkmals. Blickduell mit dem Kater gewonnen. Im Gegenzug krallt er sich in den Fensterkitt. Ich muss das Tippen unterbrechen. Der Kater sitzt genau vor dem Bildschirm. Du hast ja kalte Pfoten, Dicker. Mir sind die Mundwinkel gerissen. Draußen schießen die Pilze. Unvollständige Sätze werden interessant, wenn das Wasser brodelt. Das Katzenfutter wird knapp. Wie einem Kater das Sparen beibringen, wenn er Mäuse nicht frisst, aber trotzdem nicht verbraucht?

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Die Schnecken schlafen im Glas. Teekannen warten auf Wasser. Kleine Tiere laufen über meine Nasenschleimhaut. Ich halte meine Nase zu und lasse sie ersticken. Es liegen Erdbeeren aus dem letzten Jahr an der Wand. Darunter blüht noch Lavendel. Blumen im Herbst hieß eine Briefmarkenserie der DDR. Darunter Tagetes. Favorit gestern: The Maze von Herbie Hancock. Heute rasieren. Rassieren. Grassieren. Passieren. Pressieren. Verlieren. Parlieren. Volieren. Staub lag in den Rillen. Betrachte deine Feinde als deinen Coach. Bitte beachten.

Die Souveränität des Bootsverleihers und die Inflation

Der kleinste Einkauf provoziert derzeit das Spargewissen. Ein quantitativ bescheidener Einkauf kostet 79,66 €.

Einkauf am 17.09.2022

Der typische Einkauf eines Rauchers und Fleischessers. Wenn die Teuerung der Wurstwaren den Tieren zu Gute käme, wäre das gut. Noch kostet das Brot (500g) 1,69 Euro. Ich finde das billig. Werfen wir einen Blick zurück in die Geschichte. Im nächsten Jahr wird es 100 Jahre her sein, dass die deutsche Hyperinflation endete.

Ich kann nicht abschätzen, ob 20 Milliarden reichten, um eine Postkarte zu verschicken. Aber das Brot kostete im November 1923 in Berlin 5, 6 Milliarden Mark.
Täglich kreisen meine Gedanken um das Sparen und das Frieren. Man gerät in einen Sorgensturm (mit denselben Buchstaben lässt sich das Wort „Stromsorgen“ bilden). Ich suche also eine Haltung und finde einen Artikel von Wolfgang Schmidbauer in der SZ vom 17/18.09.2022 („Das ist es uns wert“, Seite 45): Will ich regressiv oder progressiv sein? Regression ist die Rückkehr zu einfachen und bequemen Haltungen. Wer der Regression folgt, bleibt im gemachten Bett.

gesehen in Mecklenburg

Der progressive Mensch steht auf und sucht aktiv nach Lösungen. Ich stehe gerade zwischen Aufstehen und Wiederhinlegen und denke erst einmal nach: Über „Wabi“ und „Sabi“. Das japanische Wort „Wabi“ bedeutet ursprünglich Armut, Rückzug, das Führen eines bescheidenen Lebens, und das Wort „Sabi“ ergänzt den Kontext mit Verwelken und Altern. So wird der Rost an den Dingen zur „Blume der Zeit“. Ein souveränes Leben in Wabi und Sabi statt in Saus und Braus? Verführerischer erscheint mir das Leben als Bootsverleiher, von dessen Souveränität Gerhard Polt in einem Gespräch mit Gregor Gysi berichtet. Gregor Gysi & Gerhard Polt – Teil 1 – YouTube

Hier der Versuch einer Transkription:

„Bootsverleiher ist für mich einer der schönsten Berufe, die ein Mensch ergreifen kann. (…) Für mich war als Kind am Schliersee, da gabs einen Bootsverleiher, und der war für mich als Kind die Souveränität überhaupt, ein souveräner Mensch. Warum? Der saß da, hat ein Stückerl Wurst gegessen und hat praktisch die Zeit stehen lassen. Die Zeit konnte ihm nichts anhaben. Der war so souverän, es war ihm scheißegal, ob einer ein Boot mietet oder nicht. Und er war ein sehr stiller Mensch. Und dann las er Zeitung. und war dadurch mit der Welt verbunden. Also er war nicht isoliert. Und wenn jemand gekommen ist, und wollte ein Boot, hat er nichts gesagt. Die Leute haben sich ins Boot gesetzt und dann hat er diesen befreienden -„Pfack“- so gemacht (macht einen Tritt in die Luft, als ob er ein Boot vom Ufer abstößt) und dann waren die weg. Irgendwann sind die wiedergekommen. Als Kind habe ich mir gedacht: so souverän möchte ich mal werden. Diesen Tritt und diese unglaubliche Selbstsicherheit und Souveränität von einem Bootsverleiher. Das habe ich bei keinem Cowboy, bei keinem Indianerhäuptling, nirgendwo gesehen, nur beim Bootsverleiher.“

Ich weiß nicht, was eine Bootsfahrt 1923 gekostet hat, vielleicht so viel wie ein Brot. Die Wurst für meine Souveränität habe ich gestern für 5,49 Euro gekauft. Fehlt mir also nur noch ein Gewässer und ein Boot, das ich vermieten kann.

gesehen an der Spree am 19.06.2022

Der frühe Vogel fängt das Rot – ein Handtuch sperrt sich gegen den Zufall

Der Osten ist rot und der frühe Pendler fängt es ein.

Rummelsburger Bucht am 14.09.2022 um 06:25 Uhr

Ablagerungen auf der Spüle. Ein zerfetzter Bezug, ein zu kurzes Bein, müde Sprungfedern, fehlende Lehne. Sitzen ohne Sichtschutz. Der Beobachter ist präsent, auch wenn er gar nicht hinschaut.

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Ein unbeachtetes Leben in Sägemehl. Wir leben alle in der Spreu. Grab dich ein und lebe im Verborgenen. Dann können dich die Jagdvögel nicht packen. „Niemand ist zu jung, Veränderungen zu gestalten“. Der Prospekt wandert vom Brotkasten über die Arbeitsfläche zum Esstisch. Ich bin zu alt, Veränderungen zu gestalten. Ich weiß ja nicht einmal, wohin ich den Prospekt legen soll. Am liebsten ins Altpapier. Motten fliegen ein und aus. Ein Handtuch sperrt sich gegen den Zufall. Hafer keimt in den Blumenkästen. Aus dem zweiten Stock lässt sich eine Pflanze nach unten fallen. Loslassen bis zum Aufprall. Ich suche nach verlorenen Sätzen. Impulse verebben an den Wänden des Widerstands und die umschließen den Raum.

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Türen müssen offen sein. Fenster auf Durchzug. Jalousien hoch. Betrete den offenen Raum. Das Radio plärrt. Der Wasserhahn rauscht. Störung meines Betriebsablaufs. Gegenwart eines anderen drängt sich auf. Störe meine Kreise nicht! An dieser Aufforderung sind schon andere den sozialen Tod gestorben. Steht alles bei Seneca, sagt Schirach. Warum ist ein Radiergummi am Kopf des Bleistiftes? Weil Menschen sich irren (Simpsons).

Rummelsburger Bucht mit Farbfilter

Regnen bis die Ärzte ausfallen – Nachtbilder aus dem Garten

Das Konzert der „Ärzte“ in Berlin fiel heute aus, weil unwetterartige Regenfälle von den Nebenwirkungen abrieten. Eine Nebenwirkung ist, sich stattdessen in den nassen Garten bei Dunkelheit zu begeben.

Wenn schon nicht der Arzt kommt, dann ein Kater, der seinen Kopf gerne in die Schlaufe des Fotoapparats einfädelt.

Rätselhaft, was ich hier fotografierte:

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Sieh mal, wer da fleucht – Nachtaufnahmen im Garten

Gestern habe ich etwas aus dem Internet ausprobiert: Nachts im Garten fotografieren. Ich habe mit dem Handy Blüten angestrahlt und mit dem Fotoapparat fotografiert. Das Interessante ist der schwarze Hintergrund, den man entstehen lassen kann. Das zum ersten. Zum zweiten entdeckt man, das nicht alle schlafen oder wo sie schlafen. Die erste Begegnung hatte ich auf der Sonnenblumenblüte mit einer Biene.

Das nun folgende Tier habe ich erst auf den Fotos gesehen.

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Spinnenfeinde sollte jetzt wegschauen.

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Besonders schön sind auch die Blüten der Nachtkerze. Die Blüten öffnen sich am Abend und duften während der Nacht. Bis zum nächsten Mittag sind sie bereits verblüht.

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Verwackelungen können auch interessant sein

Mein Liebling ist eine Pflanze, die ich nicht bestimmen kann. Ich fand sie in einer Fuge der Hauseinfahrt, hob letztes Jahr im Herbst das Pflaster und grub sie aus. Im Frühjahr fraßen die Schnecken die frischen Triebe. Jetzt hat sie drei Blüten produziert.

Zu guter Letzt eine Hibiskus-Blüte im Weltraum.

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In den Zapfen knackt das Meer – Fotos aus dem Garten – Texte aus dem Unterbewusstsein

Eine Sonnenblume lässt die Blütenblätter fallen, als reiße sie die letzten Tage des Sommers ab. Aber ich habe noch eine zweite Sonnenblume. Nur ist die mickrig. Und noch eine dritte, zwergengleich. Wenn deren Blüte sich noch entfaltet, schaffen wir es bis zum September. In Herbst steckt auch „herb“. Reimende Worte kann sich der Mensch besser merken.

Eine Schallplatte dreht sich, obwohl kein Wind zu spüren ist. Wenn ich die Kurbel drehe, passiert am Fleischwolf gar nichts mehr. Der Wolf ist rostig und antik. Ein Kater läuft durchs Bild.

Camus

Ich erntete Ringelblumensamen. Wilde Möhren wachsen auf dem Mittelstreifen.

Wilde Möhre

In den Zapfen knackt das Meer. Ich möchte ein Jahr haben, ein Jahr, nur für Schreiben, Spazieren und Malen. Da steht der Krieg dagegen und die Panik der Inflation. Jeden Tag denke ich ans Sparen und werfe doch das Geld in den Kredit.

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Das Haus ist immer noch verwoben und liegt im Spinnenschlaf, die Hemden ungebügelt, die Fliegen legen Eier auf dem Katzenfutter. Doch der rote Holunder trägt blaue Beeren.

Beeren die an Fabelwesen erinnern

In der Ferne schreit eine Katze, und der Kater horcht nicht auf. Wer im drei Uhr nachts seinen Höhepunkt hat, macht um solche Sachen kein Aufhebens. Im Dorf ruft die Kirchenglocke zum Gebet, das niemand sprechen will. An der Wäscheleine hängt ein Ast, den ein Reisender auf dem Berg auflas.

Feuerwanze

In meiner Jackentasche fand ich eine Eule. Das bringt Glück. Aber wem? Mir oder Paul?

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Wie viele Wörter werden benötigt, um die Seite zu wechseln. Passen Katzenschnurrhaare durch ein Nadelöhr? Gute Fragen sind nicht einfach zu stellen. Mir fehlt der Beweis, dass die Welt existiert, auch wenn ich nicht da bin. Aber ich kann es mir vorstellen. Also bin ich Weltendenker.

Wir haben Ameisen in den Beinen

Aus der Apotheke schreitet ein großer schwarzer Mann auf den Platz und schüttet die Reste eines Kartons aus. Im Tal schlägt jemand eine Glocke. Wir sind an zwei Orten. Unter Platanen schauen wir die Bläue des Himmels.

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Der Schäfer ruft Kommandos an seine Ziegen. Die Tauben kehren von den Tischen der Touristen zurück. Haben Sie alles gefunden, was sie suchten?

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Im Wasser des Springbrunnens zappelt eine Wespe um ihren Flug. Es werden Flüge abgesagt, deren Passagiere bereits in der Kabine sitzen. Es ist sieben Uhr – das Tal erwacht. Der schwarze Mann verschanzt sich in der Kühle hinter dem Glas und winkt den Tauben zu. Die Flasche mit dem Gas gibt es umsonst dazu. Zwei Mädchen probieren siebzehn Kleider an und kaufen keines. Es ist sehr freundlich, mein Herr, mir eine Zigarette anzubieten, aber ich rauche nicht. Sandalen gibt es nicht in vierzig. Damit kommst Du raus. Das Pflaster strahlt. Die Katze breitet ihren Rock aus wenn sie im Gras liegt.

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Für die Ameisen bleibt nichts übrig. Wir haben Ameisen in den Beinen und machen die Schlange.

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An seinem Platz wartet der Mann auf den Mond. Rücklings schleicht sich die Katze an und legt sich zu ihm. Eine Frau zieht sich auf der Straße Hosen unter das Kleid. Münzen fallen in den Tresen des Zeitungsladens. Zwei Mädchen setzen sich in den Fond eines Autos und schweigen. Grant Green spielt ein Solo. Ein Teller Kaffeesatz trocknet unter dem Olivenbaum. Mäßige bitte deinen Ton. Das Wort „Ort“ gibt es im Französischen nicht. Noch immer wird der Kaffee mit Sahnehäubchen serviert.

sdr

Der Mond wird nicht aufgehen an diesem Abend. Eine Katze folgt einem Mann ins Bett. Ein Schlagloch lässt die Stoßdämpfer knallen. Hier die schnell aufgesagte lange Zahl der Summe für die drei Hemden und drei Shirts. Eiter suppt durch den Stoff der Hose. Die Frau, die nicht raucht, trägt einen schwarzen Mundschutz. Die Benutzung der Toilette kostet eine Packung Zigaretten. Im Supermarkt geht ein mit Getränken befüllter Einkaufskorb verloren. Die Frau taucht zwischen den Regalen nicht mehr auf. Sie weiß um ihren Kontostand nicht. Wir haben vier Menschen mit vollen Einkaufstaschen gesehen. Einer konnte nicht zahlen und saß beschämt am Panoramafenster. Mutter, Du hast ja doch Schamgefühl! Die nackte Frau kann nicht schlafen. Sie hat eine Katze auf den Beinen.

mde