„Der Amateur-Photograf“ hat in seinem Blog eine Herausforderung zu Fragen der Bildkomposition ausgerufen.
Ich präsentiere hier nun meine Experimente und Überlegungen.
Versuch a): Birkenwald im Gegenlicht.



Der Galeriemodus zeigt die Bilder hier alle im Hochformat an. Wenn man die Bilder anklickt, ist auch das Format zu sehen. Bei diesem Motiv finde ich das Bildformat nicht ausschlaggebend für die Wirkung, auch wenn das Hochformat eine leichte Sogwirkung auf den Betrachter auslöst.
Versuch b) Pappel



Hier sieht man, dass der hohe Baum im Querformat eine starke Randparallele bildet und das Gewicht nach links verschiebt. Was auf der rechten Bildhälfte passiert, ist dem Betrachter relativ egal. Deswegen passt hier das Hochformat besser. Das 1:1-Format ist ein Kompromiss, der wenig Gewinn bringt.
Versuch c) drei Gänse



Bei diesen Beispielen ist alles falsch, weil das Motiv, die drei Gänse, in den Bildern untergehen, weil zu viel Randinformation sie umgibt. Keines der Formate rettet das Motiv kompositorisch.
Die Lösung liegt im Querformat, weil das die in Reihe stehende Gruppe gut unterstützt und den anderen Elementen Nebenrollen zuweist. Dazu musste ich aber einen Bildausschnitt wählen.


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