Dieser Beitrag handelt von der Feldlerche. Ich wollte endlich wieder etwas schreiben und zeigen, was nicht schon überall steht und bekannt ist. Ja, ich bin stolz darauf, zum ersten Mal eine Feldlerche in freier Flur fotografiert zu haben. Doch muss man ja nur google-lens mit meinem Foto füttern, dann bemerkt man – ich bin kein Pionier auf dem Gebiet der Lerchen-Fotografie. Ich schlug meine Bücher auf und fand doch nicht viel mehr erzählbares über die Feldlerche, was nicht auch jeder auf wikipedia finden und lesen kann. Ich erinnerte mich an eine Postkarte aus Russland mit der Illustration einer Lerche. Aber gefehlt – die Postkarte zeigt eine Haubenlerche. Da ich schon meine Postkartensammlung aufgeschlagen hatte, hielt ich nach einer Briefmarke Ausschau. Siehe da – Luxembourg hat 2020 eine Briefmarke mit einer Feldlerche herausgegeben.

Mir schoss eine Melodie ins Gehirn, etwas aus der Kindheit, als ich den französischen Namen der Feldlerche las. Alouette….gentile Alouette – das haben wir doch in der Schule singen müssen. Worum ging es da nochmal? Wikipedia weiß es (und schon schreibe ich doch etwas weithin Bekanntes, aber mir eben Neues)! Dieses Volkslied beschreibt das Rupfen einer Lerche. Darüber hatte ich mir als Kind keine Gedanken gemacht!! Ja, diese Vögel sind verzehrbar. Gleichwohl – wenn es schon schwierig ist sie zu fotografieren, dann erst recht, sie zu schießen. Eine Waffe habe ich nicht, aber einen Fotoapparat, und es war mir vergönnt, auf zwanzig Meter an die folgende Lerche heranzukommen, während sie mir den Gefallen tat, drei Minuten zu singen und sich dabei auf einen Pfahl zu setzen. Et voilá – un gentile Alouette.


Einige Fotos vom Flug sind mir auch noch gelungen, allerdings noch weniger scharf als die vorangestellten Fotos.




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